Förderverein FC Trienz e.V.

Im Jahr 2013 wurde der "Förderverein FC Trienz e.V." gegründet. Er zählt momentan ca. 30 Mitglieder und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Sport zu fördern und für den FC Blau-Weiß Trienz e.V. Mittel zur Förderung des Sports zu beschaffen. 

 

Vorsitzender ist Sven Iwaniszow, 2. Vorsitzender Gerd Kreis, Schriftführer Johannes Stipp und Kassier Thomas Breitinger.

 

Die Mitgliedschaft im Förderverein ist beitragsfrei.


In Trienz war´s „Fast wie früher“ – Rundum gelungener Theaterabend

 

kö. Dass es für beste Samstagabend-Unterhaltung nicht immer des TV-Programms mit mehr oder minder lustigen Comedians bedarf, sondern auch mal eine selbst gebaute Bühne, bespielt von motivierten Laiendarstellern genügt,  bewies am Samstag die Theatergruppe des FC Blau-Weiß Trienz. Der Saal im Katholischen Gemeindehaus war bis auf den letzten Platz besetzt , als Vorsitzender Markus Schäfer die „Freunde des dörflichen Schwankes“  begrüßte und gleich mal allen dankte die an dem Projekt „Theater in Trienz“, das lange brach lag, mitgearbeitet hatten.  Ein Sonderlob gab´s für die Bühnenbauer und Dekorateure  die den etwas  heruntergekommenen Bergerhof incl. angrenzendem Tannenwäldchen, realistisch darstellten.

 

Auf dem Hof hat es Hausherr Anton Berger, gespielt von Bernd Krauß, nicht leicht. Seine Ehefrau Sabine, dargestellt von Susanne Frauenschuh, hat die Idee, dass sich der Hof  auf der therapeutischen Schiene weiterentwickeln sollte, und seine Tochter , gespielt von Karola Weiß, hat bei ihrer Partnerwahl nicht grade ein glückliches Händchen. Des Bauers Kummer vergrößern  ein von Marko Weiß  gespielter Immobilienmakler, der für die  goldene Zukunft auf dem Hof sorgen soll und ein reicher  Heiratswilliger, dargestellt von Uwe Köbler, der kein Fettnäpfchen auslässt. Komplettiert wird das witzige und mit viel Liebe zum Detail dargestellte Chaos zwischen Milchkammer und Plumpsklo durch die „Dame vom Amt“,  die den vollen Einsatz von Melanie Gedemer erfordert und Tommy, den EU-Beauftragten (Peter Nuß), der  schnell erkennen muss, dass Diskussionen mit dem Berger-Bauern auch mal weh tun können. Für Kopfschütteln bei allen Protagonisten aber sorgt die schwerhörige Oma, die mit ihren Reimen und der Sehnsucht nach der guten alten Zeit und dem guten alten Knecht,  die Nerven der Hofbewohner  aber noch mehr die Lachmuskeln der Zuschauer strapaziert. Eine Paraderolle für Marina Nuß.  Als Spielleiterin fungiert Simone Heller, die nach Ende des dritten Aktes genauso  zufrieden war wie die Zuschauer, die das abwechslungs- und actionreiche Geschehen auf der Trienzer Bühne mit lang anhaltendem Applaus und „standing ovations „ belohnten.